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Hans-Jürgen Pohl feierte 70. Geburtstag


(von links: DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann, Günter Sebert, Hans-Jürgen Pohl, Bürgermeister Lothar Quast)

Es war eine geballte Ladung SV Waldhof, die am Montag im „Spiegelschlöss´l“ auf dem Luzenberg zusammenkam. In die Waldhof-Kultkneipe von „Fritz“ Hoffmann hatte Hans-Jürgen Pohl geladen, der eine Woche zuvor 70 Jahre alt geworden war. Nach der großen Familienfeier folgte nun die Feier im Freundeskreis.

Es saßen schon ein paar hundert Jahre Waldhof-Mitgliedschaft zusammen, in dem idyllischen Biergarten, in dem Hans-Jürgen Pohl seine rund zwanzig handverlesen Gäste begrüßte und zu jedem ein paar persönliche Worte sagte. Von Günter Sebert, „Kalle“ Bührer, Reiner Hollich über Klaus Sinn, Klaus Bittinger, bis hin zu Bürgermeister Lothar Quast und DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann und dem ehemaligen SVW-Präsidenten Dr. Hans-Joachim Bremme, um nur einige Namen zu nennen,  waren alle zusammengekommen, die Hans-Jürgen Pohl seit vielen Jahren begleiteten.

Hans-Jürgen Pohl hatte zu jedem einzelnen Gast etwas Persönliches zu sagen.

Ronny Zimmermann berichtete in seiner launigen Rede aus dem Stehgreif, dass er sofort an Hans-Jürgen Pohl gedacht hatte, als der Badische Fußballverband vor einigen Jahren einen Schiedsrichter-Ombudsmann brauchte und sich auch gar keinen anderen Kandidaten in diesem Amt vorstellen konnte. „Allerdings habe ich Dir nie gesagt, was auf Dich zukommen wird“, gab der DFB-Präsident freimütig zu. „Ich wusste es, Du nicht, sonst hättest Du das Amt wahrscheinlich gar nicht übernommen. Ansprechpartner für alle Schiedsrichter im Badischen Fußballverband zu sein, ist sicher eine schwierige Aufgabe, aber wie alles, was Du bisher angefangen hast, hast Du auch diesen Job zu 100%  gemacht. Dafür bin ich Dir sehr dankbar.“

Bürgermeister Lothar Quast, der so oft es seine Zeit zulässt, ins Carl-Benz-Stadion kommt, machte deutlich, dass die Namen Hans-Jürgen Pohl und Günter Sebert für ihn gleichbedeutend mit dem SV Waldhof sind. „Immer wenn vom SV Waldhof die Rede ist, denke ich besonders an Günter Sebert und die Spiele in der ersten Bundesliga und natürlich an Hans-Jürgen Pohl, der in so vielen Positionen beim SV Waldhof tätig war und heute auch noch ist. Hans-Jürgen Pohl steht einfach für den SV Waldhof.“

Klaus Bittinger, der beim SV Waldhof die einzelnen Sportbereiche koordiniert berichtete nicht nur von Hans-Jürgen Pohls vielfältigen Tätigkeiten für den SV Waldhof, insbesondere als Vorsitzender des Clubs der Ehrenmitglieder und Goldnadelträger des SV Waldhof, sondern auch von den wöchentlichen Sitzungen am Stammtisch, in denen viel über Fußball diskutiert wird. „Und aus allen Diskussionen, lieber Hans-Jürgen, gehst Du stets als Sieger hervor, weil Du nicht nur ein überragendes Fachwissen hast, sondern auch noch ein unglaubliches Gedächtnis.“

Diese Tatsache konnte das Geburtstagskind an diesem Abend mehrfach unter Beweis stellen. Wo andere bei Google nachsehen müssen, bemüht Hans-Jürgen Pohl nur kurz sein Gedächtnis.

Günter Sebert, der am 1. Juni 1957, gemeinsam mit Hans-Jürgen Pohl Mitglied beim SV Waldhof wurde, spielte mit ihm in der Jugend zusammen, „bis er dann halt berufsbedingt den Fußball hintenanstellen musste. Aber er war immer unser größter Fan. Er war ja Chef des Ordnungsdienstes im Stadion und wenn wir ein Tor geschossen haben, hat er fast einen Purzelbaum geschlagen. Ja und seit vielen Jahren treffen wir uns regelmäßig am Stammtisch und bleiben uns auf diesem Weg bis heute verbunden.“

Der ehemalige Waldhof-Kapitän erholt sich gerade von einer kürzlich erfolgten Herz-Operation, ist aber deutlich auf dem Weg der Besserung. Typisch für einen Sportler, bedauert Günter Sebert, der noch aktiv Tennis spielt, nur, dass er sich jetzt noch etwas schonen muss: „Dadurch habe ich leider die Medenrunde versäumt.“

„Während meiner aktiven Zeit, habe ich Hans-Jürgen Pohl zwar gekannt“, erzählt Karl-Heinz Bührer, „aber großen Kontakt hatten wir zunächst nicht. Erst nach meiner aktiven Zeit hat sich unser Verhältnis gefestigt und sich inzwischen zu einer echten Freundschaft entwickelt. Zudem ist er ja immer noch im Förderkreis der Waldhöfer Fußballjugend tätig, den er selbst gegründet hat und für den ich mich ja auch engagiere. Er kommt jede Woche ein- bis zweimal zu mir ins Büro und dann trinken wir gemeinsam Kaffee. Das ist inzwischen schon ein kleines Ritual.“

Die Stimmung war bestens - ein rundum gelungener Abend.

Als die Geburtstagsrunde kleiner geworden war, kamen selbstverständlich alte und aktuelle Fußballthemen auf den Tisch; von den Ehemaligen wollte jeder besser gewesen sein, als der andere, Widersprüche wurden mit Abwinken beantwortet oder einfach überhört. Höhepunkte aus den eigenen Karrieren wurden detailreich erzählt, weniger Erfreuliches gerade so gestreift und vor allem wurde viel und laut gelacht - bis zur Grenze an der Ruhestörung in der Spiegelkolonie. Es war schon deutlich nach Mitternacht, als „Fritz“ Hoffmann das Gelage aufhob. Hans-Jürgen Pohl hatte bewiesen, dass er nicht nur in allen bisher bekleideten Positionen ganze Arbeit leisten kann, sondern auch im Feiern ein ganz Großer ist.

 

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