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VfB St. Leon - ASC Neuenheim 2:0

Was vom Tage übrig blieb: Für Kazuo Ishiguro, Autor des gleichnamigen Romans, der Literaturnobelpreis, für den ASC Neuenheim eine prosaische, bittere Niederlage beim VfB St. Leon. Wie der VfB-Chronist im RNZ-Bericht bilanziert, "lief in der spielerisch nicht auf hohem Niveau stehenden Partie...alles auf ein Remis hinaus". Doch dann besiegelte der eingewechselte Oliver Bitz mit seinem Doppelpack den ersten Heimsieg für den 50-jährigen Jubiläumsverein.

Von diesem Sonntag übrig blieben: viele Zweikämpfe, viele Fehlpässe, wenig Feinschmecker-Fußball und wenig Torchancen. Der ganz in Spargel-Weiß gekleidete Gastgeber hatte im ersten Durchgang, abgesehen vom anfänglichen Zufallsprodukt eines grotesken Pressschlags mit dem ASC-Torwart, exakt drei Torgelegenheiten: Nach einer Ecke durch einen Kopfball von Abwehrchef Erik Gräf über die Querlatte (12.), einen Schrägschuss von David Engelmann, den Sven Goos mühelos parierte (34.), und nach einem schnörkellosen Konter durch Dennis Gerber (37.).

Pech für Neuenheim: Kopfball prallt vom Innenpfosten nicht ins Tor, sondern zurück ins Feld!
Dieser Umschaltaktion ging auch die erste dicke Möglichkeit für den ASC voraus. Kapitän Boris Gatzky nahm einen XXL-Diagonalpass à la Pirlo von Vincenzo Terrazzino auf dem linken Flügel gefühlvoll mit und flankte in den Strafraum. Mitelstürmer Nazmi Bulut schnellt hoch wie eine Sprungfeder und köpfte die präzise Hereingabe an den Innenpfosten. Pech für ihn und seine Team: Von dort sprang der Ball statt hinter knapp vor die Torlinie (36.). Da VfB-Kontermann Dennis Geiger im Gegenzug seinen Abschluss vergeigte, blieb die verbissene Partie bis zum Pausenpfiff des tadellosen Schiedsrichters Fabian Ebert torlos.

Zehn Minuten im zweiten Durchgang waren "gespielt", als Neuenheim die Führung auf dem Fuße hatte. Der stürmende Co-Trainer Ugur Beyazal tankte sich auf dem linken Flügel unaufhaltsam durch und passte ins Strafraumzentrum auf den ahnungsvoll gestarteten Angreifer-Kollegen Nazmi Bulut. Der unermüdlich rackernde ASC-Neuner besann sich zwar auf seine Kernkompetenz, trat den Ball aber über die St. Leoner Latte (55.).

ASC-Torhüter Sven Goos hält Foulelfmeter - und seine Mannschaft im Spiel!
VfB-Trainer Benjamin Schneider bewies mit der Einwechslung von Oliver Bitz nach einer Stunde ein glückliches Händchen. David Engelmann verlud nahe der linken Eckfahne einen ASC-Verteidiger und flankte mit Übersicht in den Strafraum. Dort nutzte Oliver Bitz sein Alleinstellungsmerkmal und köpfte zur umjubelten St. Leoner Führung ein (72.). Sechs Minuten später fast die Vorentscheidung. Nach einem überflüssigen Foul im Strafraum schritt VfB-Fünfer Erik Gräf zum Vollzug. Doch ASC-Torwart Sven Goos ahnte die Ecke und wehrte den durchaus platzierten Elfmeter reaktionsschnell ab (78.).

ASC-Coach Alexander Stiehl, der auf "Rocket Man" Sebastian Prior verzichten musste, setzte mit den Einwechslungen von Stefan Berger (64.), Theo Jaspert (74.) und Moritz Haller (80.) alles auf eine Karte. Vor allem Stefan Berger sorgte mit seiner Dynamik und seinen straffen Flanken von der linken Außenbahn für Gefahr. Doch die größte Chance zum Gleichstand ging von Theo Jaspert aus. Nach seinem atemberaubenden Grundlinien-Slalom hatte der behende Leichtfüßler das Auge für den am Strafraum lauernden Daniel Rhein. Der starke Neuenheimer Außenverteidiger nahm den Rückpass direkt und schoss hart vor das Tor. Der in die Schussbahn grätschende Ugur Beyazal verpasste den hoch verdienten Ausgleich um Haares - bzw. Fußbreite (90.) - siehe Hauptvideo. Der zweite Treffer von Matchwinner Oliver Bitz nach idealem Querpass des eingewechselten Ex-Baiertalers Milan Groß in der Nachspielzeit war letztlich nur noch Ergebniskosmetik.

Am nächsten Sonntag galoppiert Spitzenreiter FC Bammental auf den Fußballcampus!
Was vom Tage übrig blieb? Aus VfB-Sicht: Platz 7 und das Fazit: "Es dauerte lange und war ein starkes Stück Arbeit, ehe der Heimdreier unter Dach und Fach war." Aus ASC-Sicht: Viel Frust über das Zustandekommen und die Vermeidbarkeit dieser vierten Niederlage in Folge. Doch obwohl Neuenheim seit dem 2 : 2 am 1. September beim Aufsteiger FC Bad. St. Ilgen auf den sieben Punkten sitzen geblieben ist, steht der ASC wegen der ebenfalls schwächelnden Konkurrenz immer noch auf dem 11. Tabellenplatz. Am nächsten Sonntag gastiert der von Sieg zu Sieg galoppierende Spitzenreiter FC Victoria Bammental auf dem heimischen Fußballcampus, bevor es gegen vermeintlich schlagbarere Gegner aus der unteren Tabellenregion geht.

VfB St. Leon - ASC Neuenheim 2:0 (0:0)
St. Leon: Jochim - Oechsler, Just, Engelmann, Ruck (90. Groß), Fuchs (81. Herbold), Gräf, Freund, Durst, Rausch (60. Bitz), Gerber (71. Halter)
Neuenheim: Goos - Dokara, Dokara, Terrazzino, Rhein, Oestreich (80. Haller), Tilki, Kushida (64. Berger), Beyazal, Gatzky (64. Janesch), Schleich (74. Jaspert), Bulut
 
 

Trotz Chancenplus für das Schüssler-Team:
FC Hirschhorn und ASC Neuenheim II schieben eine Nullnummer!

Am vergangenen Sonntag erwartete die zweite Mannschaft ein schweres Auswärtsspiel auf dem tiefen Hirschhorner Rasenplatz direkt am Neckar. Mit einem Sieg hätte die „zweite Garde“ des ASC auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken können, da die Konkurrenz zuvor gepatzt hatte. In der ersten Halbzeit trat der Gast dominant auf, löste alle Situation auf schwierigem, nassem Geläuf spielerisch und generierte sich so zahlreiche Chancen, die aber allesamt ungenutzt blieben. Der Gastgeber hatte nur eine Großchance zu verzeichnen, war dabei aber mit einem Lattentreffer gefährlicher als die überlegenen Anatomen. Mit dem torlosen Unentschieden ging es in die Pause.
Nach Wiederanpfiff entwickelte sich ein weit ausgeglicheneres Spiel, in dem auch der FCH nun öfter und gefährlicher vor das von Jacob Insua (Foto) gehütete ASC-Gehäuse auftauchte. Die Neuenheimer standen nicht mehr so kompakt und geordnet wie in den ersten 45 Minuten und versäumten es, dem kampfbetonten, aber fairen Spiel durch die nötige Breite mehr Optionen im Offensivspiel zu geben. Letztlich stand ein dem Spielverlauf (nach der zweiten Halbzeit) durchaus entsprechendes, für den ASC aber ärgerliches 0:0. Ein Punkt, der den Hirschhornern mehr hilft als den Neuenheimern, die somit weiter im Mittelfeld der Kreisklasse A-Tabelle verweilen.
Zumindest bis kommenden Sonntag, wo man zum erst zweiten Heimspiel (bei 6 Auswärtsspielen!) den SV Eberbach erwartet, den man in der zweiten Runde des Pokals deutlich mit 5:0 besiegte. Nun wird der Gast aber sicherlich mit einer anderen Mannschaft aufwarten...
 
ASC Neuenheim II: Insua - Ginter, Helfenritter, Leon Julius Ernestus (85. Rammelsberg), Hinninger, Wehner, von Scheidt, Plewa (80. Plankert), Berger (60. Doerr), Haase, Smarsly
 
A-Jugend gegen Topfavorit aus Kreispokal ausgeschieden:
ASC Neuenheim U 19 - FC Astoria Waldorf U 18  0:5 (0:3)
 
Die Losfee hatte es nicht gut gemeint, als sie der neu zusammengesetzten U 19 des ASC den absoluten Topfavoriten im Heidelberger Kreispokal zuloste, die U 18 des FC Astoria Walldorf. Anders als im letzten Jahr, als man erst im Viertelfinale auf den Kreis-Primus traf und mit einer eingespielten, austrainierten und zusammengewachsenen Truppe die Sensation schaffte, setzte sich der Favorit dieses Mal klar durch, auch wenn das Ergebnis letztlich zu hoch ausfiel.
Die Gäste übernahmen wie erwartet von Beginn an das Kommando, die jungen Anatomen standen tief und lauerten auf Konter. Und der Plan schien zunächst aufzugehen. Die blaugelbe Defensive ließ nichts zu, und durch den pfeilschnellen Mittelstürmer Amadu Yallow konnte man die oft zitierten, berühmt-berüchtigten Nadelstiche setzen, womit der Underdog in den ersten 20 Minuten sogar gefährlicher war, es aber verpasste, in Führung zu gehen.
Durch einen „unforced error“ brachten sich die Hausherren dann aber leider selbst um die Früchte ihrer bis dahin mehr als überzeugenden Arbeit. Ein Stockfehler in der Innenverteidigung führte zu einem Foul 18 Meter vor dem ASC-Gehäuse. Den fälligen Freistoß zirkelte der Walldorfer Kapitän Leonard Lemster für ASC-Schlussmann Victor Moyer (Foto) unhaltbar über die Mauer (23.).
Die bis dahin stark spielende Defensive um Anton Kallenbach und Nicolas Schilz hielt den immer wieder anrennenden Walldorfern weiter stand, doch wurden die Konter immer seltener. Aufgrund der fehlenden Entlastung konnte der Favorit noch vor der Pause seine Führung auf drei Tore ausbauen (33., 41.).
In der zweiten Halbzeit entwickelte sich vor den Augen der Zuschauer, unter denen sich erfreulicherweise auch Guido Streichsbier (Foto: mit Alex Stiehl) befand, der aktuelle U20 Nationaltrainer des DFB, da dessen Sohn Marco bei Astorias U18 spielt, überraschenderweise ein viel ausgeglicheneres Spiel. Der einzige Unterschied lag in der Chancenverwertung, wie so oft im Fußball der entscheidende Faktor, der die Qualität einer Mannschaft widerspiegelt. Während der ASC erneut gute Chancen liegen ließ, erhöhten die Walldorfer ihre Führung noch um zwei Tore (56., 87.).
Trotz des klaren Ergebnisses blieb für die jungen Anatomen die Erkenntnis, dass man gegen den unangefochtenen Tabellenführer der Verbandsliga phasenweise mithalten konnte. Für den Lernprozess, in dem sich die Jungs befinden, ist das fast so viel wert wie die letztjährige Sensation!
 
A-Jugend stürzt sensationell den Spitzenreiter:
U 19 ASC Neuenheim - TSG 62/09 Weinheim 4:1 (2:1)
Bereits drei Tage nach dem kräfteraubenden Pokalspiel gegen Astoria wartete die nächste Herkules-Aufgabe auf die jungen Anatomen. Wieder empfing man einen Tabellenführer, diesmal die TSG Weinheim. Die Ausgangssituationen hätten dabei unterschiedlicher nicht sein können. Während die Weinheimer bisher ohne Punktverlust durch die Landesliga marschiert waren, wartete der ASC immer noch auf seinen ersten Punktgewinn überhaupt in der Landesliga.
Doch wer nun dachte, dass hier ein Klassenunterschied zu sehen sein würde, sah sich schnell getäuscht. Mit dem gleichen „Matchplan“ wie im Pokal gegen Astoria und ein bisschen mehr Glück im letzten Drittel war der ASC von Beginn an die gefährlichere Mannschaft. Die TSG-Defensive bekam sofort die Explosivität von Amadu Yallow (Foto) zu spüren, der nach exzellenter Vorarbeit von Flügelflitzer Cornelius Höschle haarscharf die Neuenheimer Führung verpasste (2.), es aber im nächsten Angriff sofort besser machte und nach einem starken Solo zur ersten (!) und daher vielumjubelten blaugelben Führung einschob (4.).
Der ASC ließ den Favoriten weiter in ungefährlichen Räumen walten und verteidigte – ganz nach Plan – erfolgreich die Mitte. Doch der Spitzenreiter zeigte sich eiskalt, als er die erste kleine Unaufmerksamkeit in der blaugelben Defensive sofort zum Ausgleich nutzte (25.). Die Gastgeber zeigten sich nun verunsichert. Aber nach einem exzellenten Standard von Samuel Ruland konnte der aus der Landesliga-Herrenmannschaft zur Unterstützung geholte Mittelfeld-Dominator Philipp Knorn zur erneuten Führung einköpfen (30.). Mit der zwar überraschenden, aber alles andere als unverdienten Führung ging es in die Pause.
In der zweiten Halbzeit gelang es den Blaugelben durch kleine taktische Veränderungen immer mehr, die Weinheimer defensiv wie offensiv vor unlösbare Probleme zu stellen. Der Spitzenreiter konnte sich bei seinem Torwart Johannes Halbig bedanken, dass es immer noch „nur“ 1:2 stand. In der 65. Minute gelang es Cornelius Höschle aber, die Neuenheimer Führung auszubauen und somit dem Spielverlauf Rechnung zu tragen. Der ASC war schlicht die bessere Mannschaft, weshalb es dann wenig überraschte, als Kapitän Felix Dipper mit einem eiskalt verwandelten Strafstoß sogar auf 4:1 stellte (69.)!
In den letzten 20 Minuten der Partie hätten beide Mannschaften noch treffen können, letztlich blieb es aber beim auch in dieser Höhe verdienten, ersten Sieg einer ASC-Jugendmannschaft in der Landesliga! Nun warten auf die jungen Anatomen in den nächsten Wochen ganz entscheidende Spiele gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Der Lernprozess muss weiter gehen. Man wird selbst aktiver sein und dominanter auftreten müssen, um sich weiter von den unteren Plätzen distanzieren zu können.
 
Joseph Weisbrod

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