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MSV Duisburg gastiert am Hardtwald

Intensive und konzentrierte Vorbereitung auf Duisburg

Sandhausen. Am kommenden Freitag, den 09. November, empfängt der SV Sandhausen am 13. Spieltag der 2. Liga den Tabellensiebzehnten MSV Duisburg. Anpfiff im BWT-Stadion am Hardtwald ist um 18:30 Uhr.

Stürmer ein „positiver Faktor“

Für Cheftrainer Uwe Koschinat sei es geradezu ein Segen, nach der kräftezehrenden englischen Woche mit drei Auswärtsspielen innerhalb von sieben Tagen, endlich eine komplette Trainingswoche absolvieren zu können. „Die meiste Zeit haben wir im Bus und in Hotelzimmern verbracht. Es war sehr angenehm, sich danach in einer gesamten Trainingswoche auf das Heimspiel gegen den MSV Duisburg vorbereiten zu können.“

Dabei legte der Coach den Fokus in der gestrigen Einheit vor allem auf die Offensive. „Unsere Stürmer sind derzeit ein absolut positiver Faktor, was die geschossenen Tore in den letzten Spielen beweisen. Diesen müssen wir versuchen, weiter zu stärken.“ Gleichzeitig waren aber auch die Keeper und Abwehrspieler in höchstem Maße gefordert, die vor allem das Verhalten bei gegnerischen Standardsituationen einstudierten.

Lobende Worte fand Koschinat für Korbinian Vollmann und auch Marcel Seegert, der sich durch seine Flexibilität auf der Innen- und Rechtsverteidigerposition, vor allem aber durch Engagement und Einsatz im Training, aufgedrängt habe.

Kleiner Eingriff bei Knipping

Nach den Anstrengungen der letzten Woche und dem Temperaturwechsel gab es jedoch auch die ein oder andere kleinere Erkältung. Stürmer Andrew Wooten pausierte daher am gestrigen Trainingstag. „Andrew ist aber heute wieder im Training“, gab Koschinat zu verstehen. „Bis auf die Langzeitverletzten sind alle Mann an Bord.“

Torhüter Marcel Schuhen stieg bereits vor zwei Wochen wieder ein und befinde sich auf einem guten Weg. Ebenso Rechtsverteidiger Ken Gipson, den Koschinat wie Schuhen noch in diesem Jahr zurück im Wettkampfmodus erwartet. Innenverteidiger Tim Knipping muss sich derweil einem weiteren kleinen Eingriff unterziehen. Jedoch stehe auch er kurz vor seinem Comeback im Mannschaftstraining. Tim Kister, der nach seinem erneuten Mittelfußbruch nicht operiert werden muss, fällt ebenso aus, wie Nejmeddin Daghfous. Beide kehren wohl erst nächstes Jahr zurück.

„Nicht überraschend“

Wieder in die 2. Liga zurückgekehrt ist Duisburg-Trainer Torsten Lieberknecht, der den MSV nach zehn Jahren als Coach von Eintracht Braunschweig übernommen hatte. Nach vier Spielen an der Seitenlinie stehen zwei Siege, eine Niederlage sowie ein Remis zu Buche. Hinzu kommt ein überzeugendes 3:0 im DFB-Pokal bei Arminia Bielefeld.

„Es gibt kaum einen Trainer, der sich in der 2. Liga so gut auskennt, wie Torsten Lieberknecht“, weiß Koschinat. „Insofern ist es für mich nicht überraschend, dass er den MSV wieder in die Spur gebracht hat.“ Dabei habe Lieberknecht keine allzu großen personellen oder taktischen Änderungen vorgenommen. Das grundlegende Abwehrverhalten im Zentrum werde am Freitag gegen Duisburg ganz entscheidend sein, „die gerne mit zwei großen und wuchtigen Mittelstürmern agieren. Wir müssen unbedingt lange Bälle hinter die eigenen Reihen verhindern. Denn da liegt eine der großen Stärken der Duisburger.“

Fr., 09.11., 18.30 Uhr: SV Sandhausen – MSV Duisburg

Pressemitteilung SV Sandhausen, Markus Beer

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