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Spatenstich für das neue Trainings- und Geschäftsstellenzentrum



Thomas Vorfelder (Architekt, Vorfelder Architekten- und Planungsgesellschaft GmbH), Jochen A. Rotthaus (Geschaeftsfuehrer 1899 Hoffenheim), Ralf Ragnick (Trainer Hoffenheim), Dieter Steinbrenner (Buergermeister Zuzenhausen), Jan Schindelmeiser (Manager Hoffenheim), Dietmar Hopp (Maezen 1899 Hoffenheim) und Peter Hoffmann (Vorsitzender Abteilungsleiter Fussball 1899 Hoffenheim) beim Spatenstich. (foto: ricci)


Zuzenhausen (1899). Am heutigen Dienstag fand in Zuzenhausen der Spatenstich für das neue Trainings- und Geschäftsstellenzentrum von 1899 Hoffenheim statt. Zahlreiche Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft nahmen an der feierlichen Zeremonie im alten Schlossgebäude teil.

Nachdem Mitte März die Baugenehmigung seitens des Landratsamts erteilt wurde und die Bagger bereits mit den Ausgrabungen begonnen hatten, war es nun an der Zeit, offiziell die Bauphase einzuläuten. Sowohl Dietmar Hopp, Jochen A. Rotthaus, Dieter Steinbrenner als auch Thomas Vorfelder betonten in ihren Reden, wie glücklich sie mit diesem Standort sind, der erst nach intensiver Suche und vielen Gesprächen gefunden wurde.

"In keinem meiner bisherigen Projekte gab es solch eine Zustimmung aller Seiten. Wir haben den optimalen Standort gefunden und können uns nun einen lang ersehnten Wunsch erfüllen," so Dietmar Hopp. Zuzenhausens Bürgermeister Dieter Steinbrenner erinnerte in seiner Rede an die letzte erfolgreiche Baumaßnahme in Zuzenhausen, den Jugendförderstützpunkt, und betonte weiter: "Dieses Projekt ist die Folge guter Zusammenarbeit und ein Glücksfall für die Gemeinde. Das Trainingszentrum wird einzigartig und auf höchstem Stand einzuordnen sein."

Auch 1899-Geschäftsführer Jochen A. Rotthaus machte den Wert dieses Neubaus in seiner Ansprache deutlich: "Nach vielen Gesprächen haben wir den idealen Standort gefunden und nach der Fertigstellung arbeiten die Mitarbeiter endlich alle unter einem Dach. Ich möchte mich im Namen aller bei den zuständigen Behörden, dem Regierungspräsidium in Karlsruhe, dem Verein Region Rhein Neckar, dem hiesigen Landratsamt, dem Gemeinderat Zuzenhausen und ihrem Bürgermeister Steinbrenner, sowie Dietmar Hopp herzlich danken, ohne den wir hier heute sicher nicht stehen dürften."

"Wir bauen ein Trainings- und Geschäftsstellenzentrum, was es so in dieser Form in Deutschland noch nicht gegeben hat", sagte Architekt Thomas Vorfelder, von der gleichnamigen Architekten- und Planungsgesellschaft mbH und ging in seiner Rede weitestgehend auf die Details, was die architektonischen Merkmale und die Aufteilung der Gebäude betrifft, ein.

Der U-förmige Neubau wird sich analog an das Schlossgebäude anschließen und in zwei Komplexe unterteilt. Die Geschäftsstelle wird die Verwaltungs-, Medien- und Marketingbereiche sowie Besprechungs- und Konferenzräume beinhalten. Insgesamt wird das Trainingszentrum auf drei Stockwerke unterteilt. Im Erdgeschoss befinden sich die Umkleiden der Profis sowie die Physio-Räume mit angeschlossenen Pool- und Regenerationsbereichen, hinzu kommen noch ein Gymnastik- und Kraftraum. Eine Etage höher, im Obergeschoss wird es einen Speiseraum sowie einen Küchenbereich geben. Für die Spieler stehen zudem 18 Zimmer und einen kleiner Loungebereich zur Verfügung. Im Untergeschoss findet sich dann die Haustechnik wieder, mit ihrer Elektrotechnikzentrale und dem dazugehörigen Traforaum. Auch das Facility-, Sport- und Küchenlager sowie die Wäscherei werden dort untergebracht sein. Im gegenüberliegenden Schlossgebäude, welches aufwendig saniert wird, ist die U23 ansässig, zusätzlich werden dort Büro- und Konferenzbereiche eingerichtet.

Insgesamt sind vier Trainingsfelder geplant, allerdings bei Bedarf mit der Option auf weitere Plätze. Schließlich noch ein paar interessante Zahlen zum Neubau: Der umbaute Raum beträgt 28.960 cbm, die Grundfläche 1.960 qm sowie die gesamt Nutzfläche 6.656 qm. Die Bauzeit beträgt ca. 15 Monate und die Kosten belaufen sich zwischen 12-15 Millionen.

Mit dem Bau des Trainings- und Geschäftsstellenzentrums wird ein weiterer wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzeptes von 1899 Hoffenheim in Angriff genommen. Alle Beteiligten durften sich, trotz des regnerischen Wetters über den gelungenen Spatenstich freuen.

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